CDU Kreisverband Oder-Spree

Zukunft des Kunstarchivs in Beeskow

Bekenntnisse helfen nicht - wir brauchen verbindliche Zusagen

CDU-Mitglieder des Potsdamer Landtages, Anja Heinrich und Dierk Homeyer bekundeten ihr ehrliches Interesse am Neuen Kunstarchiv auf der Burg Beeskow. DDR-Kunst, die bereits in Beeskow lagert, und Auftragskunst aus dem alten West-Berlin (Artothek) soll hier zusammengeführt und wissenschaftlich bearbeitet werden. Es handelt sich hierbei um Erinnerungskultur mit bundesweiter Bedeutung.
Dass der Neubau nicht nur ein Lückenschluss, sondern dringend nötig ist, machte Burgdirektor Tilman Schladebach deutlich, indem er die Delegation durch den derzeitigen Kunstspeicher führte. Die Lagerung der hier anvertrauten Kunst ist im Moment ein unhaltbarer Zustand. Es waren schon viele Politiker hier, darunter auch Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov. Keiner machte definitive Zusagen, alle deuteten aber an, Beeskow nicht im Stich zu lassen, denn 15 Prozent Eigenanteil ist für eine so kleine Stadt nicht allein zu stemmen. Verbindliche Zusagen, wie die Landesregierung den Bau und das Betreiben des Neuen Kunstarchivs auf der Burg Beeskow unterstützen will, verlangt  daher die CDU-Fraktion des Landes. Diesbezüglich wurde eine Anfrage an die Landesregierung gestellt, dessen Beantwortung noch aussteht.
Anja Heinrich und Dierk Homeyer sind in der brandenburgischen Opposition und setzen sich in Potsdam nun dafür ein, dass aus Bekenntnissen verbindliche Zusagen werden. Denn bisher fehlen diese. Der Haushalt 2011 ist so gut beschlossen – nun gilt klotzen statt kleckern.