CDU Kreisverband Oder-Spree

Herr Markov muss Immobiliendeal in Krampnitz endlich aufklären

Homeyer: „Das Schmierentheater muss aufhören“
Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Dierk Homeyer, hat den Brandenburger Finanzminister Helmuth Markov aufgefordert, endlich für Klarheit über das Immobiliengeschäft rund um das Kasernengelände in Krampnitz zu sorgen. Er nannte es „eine Zumutung“, dass die Brandenburger hier scheinbar seit Wochen an der Nase herumgeführt werden. „Mit seiner verwirrenden Informationspolitik verstrickt sich Herr Markov immer mehr in die Krampnitz-Affäre. Er darf mit seinen Antworten nicht bis zum Untersuchungsausschuss warten, sondern muss umgehend aktiv werden. Der Finanzminister muss zeigen, dass er noch Herr des Verfahrens ist – gerade weil seine rot-rote Koalition der Einsetzung des Untersuchungsausschusses nicht zugestimmt hat. Dieses Schmierentheater muss endlich aufhören.“
 
Hintergrund:
 
Hintergrund sind aktuelle Medienberichte aus Hannover, in denen der Anwalt Ingolf Böx erklärt, er habe das Areal ursprünglich mit der dänischen Thylander-Gruppe entwickeln wollen. Diese sei dann aber abgesprungen und er habe nun neue Investoren. Weiterhin sagte Böx, er besitze gültige Verträge und wolle das Objekt nun mit einem Hannoveraner Immobilienverwalter entwickeln.
 
Homeyer erinnerte in diesem Zusammenhang an die Aussagen der Referatsleiterin für Liegenschaften im Finanzministerium Iris-Andrea Stelzig. Sie hatte in der Sitzung des Ausschusses für Haushalt und Finanzen am 16.09.2010 erklärt, dass sie weiterhin davon ausgehe, dass das Land mit der Thylander-Gruppe im Geschäft sei. Wörtlich sagte Frau Stelzig: „Er hat mir gezeigt, dass er nach wie vor als Projektentwicklungsgesellschafter für die Thylander Gruppe in Krampnitz tätig ist.“
 
Anhang:
 Artikel HAZ, 13.10.2010
http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Der-raetselhafte-Deal-von-Krampnitz
 
Protokoll Haushalts- und Kontrollausschuss, 16.09.2010