Anlässlich des 20. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 2010 hatte der CDU Kreisverband Oder-Spree gemeinsam mit dem CDU Stadtverband Fürstenwalde zu einer Festveranstaltung im Fürstenwalder Dom eingeladen.
Besonderes Highlight dieses Abends war die Rede von Rainer Eppelmann, der die Zeit der politischen Veränderungen bis zum 3. Oktober 1990 aus ganz eigener Sichtweise, mit nachdenklichen, kritischen, aber auch erheiternden Worten schilderte.
Als „ein historisches Wunder“ bezeichnete Dierk Homeyer, MdL, Kreisvorsitzender der CDU Oder-Spree die deutsche Wiedervereinigung, „eine Zeit der großen Veränderungen, die ohne einen einzigen Schuss ablief.“
„Welcher Unterschied besteht zwischen Diktatur und Demokratie?“- eine Frage, die viele heute nicht mehr spontan beantworten können. Als Vorsitzender der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, ist es Eppelmann ein besonderes Anliegen die Geschichte weiter zu geben und so lebendig zu erhalten. „1989 sind zehntausende Menschen auf die Straße gegangen um endlich frei wählen zu können- heute dagegen gehen viele gar nicht mehr wählen?!“
„Der Fürstenwalder Dom spielte für die politischen Ereignisse 1989/1990 eine bedeutende Rolle in Fürstenwalde“, so der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Fürstenwalde, Wolfgang Petenati. „Ich wünsche mir, eine Veranstaltung wie diese zu einer Tradition wird. Wir wollen damit ein Mahnmal setzen und die Menschen daran erinnern, wofür sie sich vor 20 Jahren stark gemacht haben.“
