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13.03.2018, 13:53 Uhr | Pressemitteilung
Dr. Christian Ehler (EVP/CDU): Brandenburgs Verbraucher und Unternehmer profitieren von den neuen Vorschriften für grenzüberschreitende Paketzustelldienste
Europäisches Parlament sorgt dafür, dass die Paketdienstleister ihre Tarifmodelle offenlegen müssen
Anlässlich der heutigen Abstimmung des Europäischen Parlaments in Straßburg erklärte der Brandenburger CDU-Europaabgeordnete Dr. Christian Ehler: „Bisher gibt es erhebliche Unterschiede bei den Versandkosten zwischen Inland und EU-Ausland. Dabei spiegeln die aktuellen Tarifspreizungen nicht immer die wirklichen Kosten wider. Das Europaparlament sorgt nun dafür, dass die Paketdienstleister ihre Tarifmodelle offenlegen müssen. Das sollte unverhältnismäßige Unterschiede bei den Tarifen eindämmen und könnte gleichzeitig die Attraktivität der Online-Shops auch grenzüberschreitend steigern."
Die Paketzustellung ist eine von Wettbewerb geprägte, innovative und schnell wachsende Branche. In der Europäischen Union werden jährlich etwa vier Milliarden Pakete online bestellt und anschließend ausgeliefert. Es besteht jedoch zweifellos Potenzial für ein zusätzliches Wachstum. Im EU-Durchschnitt tätigen zwar 44 % der Verbraucher Online-Käufe in ihrem Land, aber weit weniger Konsumenten (15 %) bestellen Waren aus einem anderen Staat. Als größte Probleme für die Online-Verbraucher und kleinen Unternehmen in der EU haben sich Bedenken hinsichtlich der Zustellung der grenzüberschreitend erworbenen und verkauften Waren und häufig auch die damit verbundenen relativ hohen Kosten erwiesen. Die EU-Kommission verfolgt mit der vorgeschlagenen Verordnung das Ziel, mehr Effizienz in der Branche, die Transparenz der Tarife und der Endgebühren und erschwingliche Preise durchzusetzen.

Bereits im Februar hatte das EU-Parlament mit großer Mehrheit für die Abschaffung des so genannten Geo-Blockings beim Online-Handel gestimmt. Selbiges ermöglichte den Anbietern bislang, einzelne nationale Märkte auszuschließen oder beim Verkauf in anderen Ländern andere Preise zu verlangen. „Nun folgen weitere Maßnahmen beim Kampf gegen die Diskriminierung im Digitalen Binnenmarkt. Nach wie vor sind die Preise für Paketlieferungen zwischen EU-Mitgliedstaaten bis zu fünfmal höher als im jeweiligen Inland, was allein durch unterschiedliche Kosten und höhere Entfernungen kaum zu erklären ist. Durch Kostentransparenz und bessere Aufsicht soll fortan der Wettbewerb gestärkt werden, wodurch auch die Gebühren sinken werden“, so Ehler abschließend.

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